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Steuerliche Herausforderungen der IP Zuordnung im Konzern unter aktuellen OECD-BEPS-Entwicklungen

Aus internationaler Steuersicht ist zu beobachten, dass immer mehr Länder die regulatorischen Rahmenbedingungen infolge des OECD Massnahmenkataloges zu Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung (Base Erosion and Profit Shifting – „BEPS“) aus dem Jahr 2015 verschärfen und vermehrt Steuerprüfungen von international tätigen Unternehmen durchführen. Einer der Punkte, welcher in diesem Zusammenhang eine grosse Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist das Thema «Intellectual Property (IP)». Dies nicht zuletzt, da die Schaffung und der Unterhalt von immateriellen Wirtschaftsgütern grundsätzlich zur Erzielung von gruppenweiten Nicht-Routine-Gewinnen aus steuerlicher Sicht berechtigt. Ein weiterer Meilenstein aktueller Entwicklungen bieten neue Vorschläge und Diskussionen im Rahmen des «Inclusive Framework» zum Thema «BEPS 2.0», welche über Vorgaben des bisher grundsätzlich anwendbaren Fremdvergleichsgrundsatzes hinausgehen. Wie wirken sich diese Entwicklungen auf unternehmensinterne Prozesse bezüglich der Schaffung und des Unterhaltes von IP aus? Wer sind Verlierer und Gewinner neuer möglicher Besteuerungsformen, d.h. BEPS 2.0? Welche Unternehmen und welche damit zusammenhängenden Arten von IP sind von aktuellen Entwicklungen besonders stark betroffen? Wie steuerlich relevant sind das rechtliche Eigentum und der Schutz von IP? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen des Vortrages diskutiert.

Treffen Sie Hubert Stadler am Schulthess Forum Intellectual Property 2020.